CDU Mittelrhein spricht sich für die Rheinspange 553 aus

31.01.2020

Der neugewählte Bezirksvorstand der CDU Mittelrhein hat sich auf der konstituierenden Sitzung eine Agenda für die nächsten zwei Jahre seiner Amtszeit gegeben.

In verschiedenen Veranstaltungen will der Vorstand den Strukturwandel im Rheinischen Revier und seine Auswirkungen weiter thematisieren und informieren.
Auch die strukturellen Veränderungen in der Chemie- sowie Autoindustrie mit ihren Auswirkungen auf den Großraum Köln wird die CDU Mittelrhein begleiten. Zudem wird es in den nächsten Monaten beim Bonn-Vertrag und zum Thema Mobilität in der Region zu weiteren Entscheidungen kommen. Die geplante Rheinquerung bei Wesseling, die sogenannte Rheinspange 553, ist eine notwenige und schon lange geforderte verkehrliche Maßnahme, die erheblich zur Entlastung der Verkehrssituation in der Region beitragen wird. Da der Ballungsraum Köln-Bonn durch ein hohes Verkehrsaufkommen geprägt ist, hat der Bundesverkehrswegeplan 2030 die Herstellung einer neuen Autobahnquerspange (A553) zwischen der A59 und der A555 mit der Rheinquerung zwischen Köln und Bonn in den „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft.
Derzeit laufen die entsprechenden Planungen beim Landesbetrieb Straßenbau NRW.
Es gibt nunmehr auf beiden Rheinseiten mehrere Möglichkeiten der Trassenführung. In dieser Diskussion in den Städten und Gemeinden versteht sich der Bezirksverband der CDU Mittelrhein als Mediator und möchte versuchen, die unterschiedlichen Positionen zur Trassenführung zur Entscheidungsfindung zusammenzubringen.

Der Bezirksvorsitzende Axel Voss sagt dazu:
„Nachdem seit Ende letzten Jahres konkrete Ideen für die Linienführung der neuen Autobahnverbindung zwischen A59 und A555 vorliegen, können in den nächsten Wochen und Monaten in einer Planungswerkstatt von Straßen.NRW Vorschläge zur Entscheidungsreife gemacht werden. Es hat umweltfachliche Untersuchungen sowie Verkehrsuntersuchungen gegeben. Engagiert war auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Dialogforum zum Planungsraum. Wir wollen eine Trassenführung, die die bestehenden Verkehrswege bündelt und die Möglichkeit der Entwicklung des regionalen Schienenverkehrs bietet. Und wir wollen nun eine zügige Projektverwirklichung, denn die weitere Rheinquerung in unserer Region wird schon seit Jahrzehnten von der Bevölkerung und der Wirtschaft gefordert und ist für unsere Wachstumsregion eine wichtige Infrastrukturmaßnahme.“